Sonntag, August 13, 2006

Carlos

So, ich klink mich hier mal ein, mein Männe ist ja zu beschäftigt, von unserem Familienzuwachs zu berichten...
Am 9.8.2006 kam Carlos um 22.40 in Berlin Tegel an. Wir haben ihn natürlich abgeholt. Manche Leutz halten uns für etwas durchgeknallt, aber das stört uns nicht! Um 3.00 Uhr wieder zuhause, erstmal testen, was die Mädels zu ihm sagen. Etwas Geknurre und Gefauche, bisserl Jagen, klar...
Aber nun, nach 3 Tagen gehört er schon fast zum Inventar. Sogar Tiger hat sich mit seinem Hintern schon fast auf den Lütten draufgelegt!!! *gg*
Also alles in Butter, das Rudel ist komplett.

Und hier isser:

Donnerstag, August 03, 2006

Auswärtige Erfahrungen

Nachdem unsere kleinen Flegel nun doch so langsam in ein gewisses Alter gekommen sind, wollten wir sie bei dem guten Wetter, welches in den letzten Wochen hier herrschte, nicht länger in der Wohnung verweilen lassen. Gesagt, getan. Die Wohnungstür geöffnet und die beiden flitzten heraus.

Nicki, unser dritte 'Kleine', war da etwas zaghafter und zog es vor, erst einmal nur das Treppenhaus zu erkunden, bevor sie dann irgendwann auch unten im Hof ankam. Der Versuch, diesen Vorgang zu beschleunigen, indem ich sie auf den Arm nahm, war nicht wirklich erfolgreich. Beim ersten Mal hatte ich gegen alle möglichen Krallen zu kämpfen. Beim zweiten Mal, als ich sie etwas besser packte, verbreitete sich ziemlich schnell ein großer, warmer und feuchter Fleck auf meinem Shirt. Scheinbar hatte sie mal eine ungute Erfahrung gemacht, bevor sie zu uns kam. Und seitdem lasse ich sie, meiner Gesundheit und meiner Kleidung zuliebe, ihren Weg allein finden.

Meist ist es auch recht einfach, die Kleinen wieder einzusammeln, wenn sie sich unten erst einmal müde getobt haben. Aber manchmal eben auch nicht.

Nicki hat es jetzt schon zweimal geschafft, die ganze Nacht draußen zu bleiben. Man kann sie dann am frühen Morgen im Hausflur einsammeln, wo sie einen ein wenig vorwurfsvoll anschaut. Das Prinzip der Katzenklappe hat sie bisher noch nicht verstanden, denn wie oben schon erwähnt, kann es recht schmerzhaft sein, sie in die Nähe der Wohnungstür zu bringen, um es ihr zu zeigen.

Schwutz und Socke (eigentlich Söckchen) sind dahingegen etwas anders. Sie stürmen hinaus, erkunden alles und überlegen danach, wo sie wohl gelandet sein könnten. Das führte dann schon das eine oder andere Mal dazu, dass am späten Abend Suchaktionen gestartet und die Katzen irgendwo auf Nachbargrundstücken eingesammelt werden mussten, wo sie dann ängstlich herumirrten, weil sie nicht mehr so recht wußten, wie sie zurückkommen sollten oder wo sie eigentlich sind. Und auch das kann schmerzhaft sein, denn wenn dann ein Auto an einem vorbeifährt und man sowas noch nicht richtig miterlebt hat, dann krallt man sich schon einmal so richtig in die Arme der Dosenöffnerin, die das dann auch mit einem richtig großen, blauen Fleck am nächsten Tag belohnt. Und die Katzenklappe haben sie absolut verstanden. Wenn man sie mehrmals durch das Treppenhaus gejagt hat, um sie endlich nach oben zu scheuchen, setzen sie sich davor und schauen einen erwartungsvoll an. Frei nach dem Motto 'Los, schubs mich dadurch, so wie Du es sonst auch immer tust.'

Tiger, der vierte im Bunde, gibt sich bei dieser ganzen Sache recht unbeeindruckt. Er sucht sein Heil meist in der Flucht und lässt mich mit der geballten Weiblichkeit allein. Er hat auch das Prinzip der Katzenklappe geradezu verinnerlicht und weiß, wie er seine Dosenöffner dazu bekommt, die Wohnungstür zu öffnen, um ihn herauszulassen, wenn ihm die Mädels zu sehr auf dem Kopf herumtanzen.

Zum Abschluss noch ein Suchbild mit Katze. Socke auf Taubenjagd. Da zuzuschauen war recht schweißtreibend, da wir sie schon in der Wohnung mehrfach mit einer Leiter aus dem Giebel holen mussten, weil sie sich nicht traute, am Balken wieder herunterzuklettern. Hier klappte es glücklicherweise und es war recht lustig, ihr bei den Versuchen zuzuschauen.